Stillstand ist Vergangenheit – Über Bosse, Milchmädchen und Kopfrechnen


Kassensoftware»Der Sommer ist noch lang!«, schreit der gute Bosse durch die Boxen! »Nein!«, schreie ich zurück, »er ist vorbei, der Sommer.« Die gute, sorglose, warme Zeit, die einem Flügel und Wurzeln schenkte, ist zu Ende. Auch wenn sie zum Schluss nicht hielt, was sie versprach, war sie es doch wieder wert gelebt zu werden. Eine neue Ära bricht nun an. Eine, die frischen Wind bringt und andere Chancen bereithält.

Der Herbst kam überraschend, irgendwie plötzlich und Knall auf Fall. Er streckte uns seine Kraft entgegen, Stillstand ist Vergangenheit. »Wir haben nur ein Leben und auch in Zukunft wird es bunt erscheinen«, ach ja, der gute Bosse. Man muss die Ernte einfahren wenn sie reif ist. Oder für Gastronomen gesprochen: man muss seinen Gästen das bieten, was sie und die Jahreszeiten fordern.

Diese alte Bauernweisheit scheint sich noch nicht in alle Gastronomiebetriebe des Landes durchgesprochen zu haben. Oder wie kann es sein, dass ein Gast vor einem leeren Glas sitzt? Wie kann es sein, dass er zahlen möchte und somit Platz für neue Durstige und Hungrige schaffen würde, aber keiner kommt und seinem Wunsch gerecht wird? Ist der Gastronom Feind seines eigenen Gewinns oder lebt und arbeitet er in der Vergangenheit? Im Stillstand?

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In kaum einer Branche ist der Wettbewerb so hart wie in der Gastronomie. Stellen wir also eine kleine Gleichung auf: Jeder Gastronom verfügt jeden Tag über ein „W“, ein „X“, ein „Y“ und ein „Z“. „W“ für die Anzahl an Stühlen, „X“ für die Anzahl der Stunden, „Y“ für Zahl an Getränken pro Gast und „Z“ für den Umsatz.

Der Vollständigkeit halber ergibt sich also folgende Milchmädchen-Formel: W (Stuhl) mal X (Stunden) mal Y (Getränke pro Gast / Stunde) = Z.

Wenn nun einer dieser Faktoren kleiner ist als er sein muss, dann fällt auch der Umsatz geringer aus als er sein könnte. Im Normalfall können weder Zeit noch Anzahl der Sitzplätze im eigenen Gasthaus so mir nichts dir nichts nach oben gedreht werden – der einfachste Weg um für mehr Umsatz in der Kasse zu sorgen, führt daher über die Wünschen der Kunden.

Kaum fassbar aber dennoch bittere Realität: Immer noch werden viele KellnerInnen gezwungen mit Zettel und Bleistift durch die Tische zu eilen und sich händisch in aller Eile und im vollen Eifer des Gefechts die Wünsche der Kunden zu notieren. Da der Mensch Mensch ist, fällt die Fehlerquote natürlich haarsträubend aus. Die Zeit vergeht, die Kunden dursten und das arme Personal darf anschließend auch noch Kopfrechnen üben.

Wären nun statt Zettel und Bleistift eine modernes Kassen- und Bonierungssystem im Einsatz, wäre Faktor Z, also das liebe Geld, wesentlich größer. Liebe Gastronomen, Bosse hat’s gesagt, der Sommer ist vorbei und Stillstand ist Vergangenheit. Denken Sie darüber nach, Ihren Kunden zuliebe. PosBill

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